Dortmund Mikrolage

Dortmund ist mit rund 600.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens und die größte Stadt des Ruhrgebiets. Sie ist heute Oberzentrum in der Metropolregion Rhein-Ruhr, die einen der zehn großen Wirtschaftsräume Deutschlands darstellt.

Einst durch die Industrie und Bierbrauerei geprägt, hat sich Dortmund im Zuge des Strukturwandels seit den 1970er Jahren von einer reinen Industriemetropole zu einem zukunftsweisenden Forschungs- und Dienstleistungsstandort entwickelt.

Große Unternehmen wie zum Beispiel die Dortmunder Stadtwerke AG, die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, die Continentale Krankenversicherung oder die Signal-Iduna-Gruppe profitieren von der ausgezeichneten Infrastruktur der Stadt.

Dortmund ist über die Autobahnen A1, A2, A40, A42, A44 und A46 an das deutsche Fernstraßennetz angebunden. Der Dortmunder Hauptbahnhof zählt mit 41 Millionen Fahrgästen jährlich zu den wichtigsten Eisenbahnknoten im deutschen Personenverkehr. Darüber hinaus gibt es 23 Regionalbahnhöfe im Stadtgebiet. Der Flughafen befindet sich im Osten Dortmunds und ist der drittgrößte Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen. In der Binnenschifffahrt ist Dortmund über den Dortmund-Ems-Kanal mit dem Rhein und der Nordsee verbunden und verfügt über den größten Kanalhafen Europas.

Überregionale Bekanntheit erlangt Dortmund vor allem durch den Fußballverein Borussia Dortmund mit seiner Heimspielstätte Signal Iduna Park, dem früheren Westfalenstadion.

Dortmund ist wie keine andere deutsche Stadt von den Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und präsentiert sich heutigen Besuchern in schönster Ruhrpott-Architektur. Geprägt ist das Stadtbild, wie in vielen Städten im Ruhrpott, von Industriedenkmälern und Bauten aus der Zeit des Bergbaus. Als erstes Bauwerk wurde die Zeche Zollern 1968 unter Denkmalschutz gestellt.

Ebenfalls geprägt ist die Stadt vom bekanntesten Wahrzeichen, dem Dortmunder U. Bei diesem handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Industriehochhaus aus dem Jahr 1926. Auf dem Dach der ehemaligen Brauerei prangt seit 1968 das neun Meter hohe beleuchtete Dortmunder U als Firmenlogo der Union-Brauerei. Weitere Anziehungspunkte und Wahrzeichen der Stadt sind außerdem der Westenhellweg als meist frequentierte Einkaufsstraße Deutschlands, die Reinoldikirche, die Westfalenhalle, der Florianturm und der Phoenix-See.

Dortmund Makrolage

Mengede ist ein nordwestlicher Stadtteil Dortmunds und zählt rund 12.000 Einwohner. Sie grenzt an die Städte Castrop-Rauxel, Waltrop und Lünen. Im Osten schließt sich der Stadtbezirk Eving an, im Süden der Stadtbezirk Huckarde. Der Stadtteil ist von historischen Gebäuden, wie zum Beispiel der Schloss- und Dorfkirche oder der ehemaligen Zeche Adolf von Hansemann, umgeben.

Charakteristisch für den Stadtbezirk sind großräumige Landschaftsräume mit mehreren Naturschutzgebieten, sowie relativ kompakte Siedlungsbereiche mit Wohnund Gewerbegebieten. Sie werden durch Verkehrswege wie der A45, L 609, A2 und dem Dortmund-Ems-Kanal durchschnitten. Große Waldgebiete grenzen an die Ortsteile Westerfilde, Bodelschwingh, Oestrich, Mengede, Groppenbruch und Schwieringhausen.

In Mengede ist noch heute die geschichtsträchtige, abwechslungsreiche Vergangenheit dem Stadtbild anzusehen. Große landund forstwirtschaftlich genutzte Flächen wechseln sich mit Naturschutz- und Naherholungsgebieten ab.

Mengede bietet eine gut ausgebaute Dienstleistungs- und Sozialstruktur (Schulen, Einrichtungen für Jung und Alt usw.) und ist überregional (Autobahnen, Bahnnetz) und innerstädtisch hervorragend an den ÖPNV und das Straßen- und Radwegenetz angebunden.

Das Grundstück, auf welchem das vorgestellte Bauprojekt realisiert werden soll, grenzt an die Fußgängerzone von Mengede an. In der unmittelbaren Nähe befinden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Kaufland, Aldi, Rossmann oder der Mengeder Markt.

Circa 100 Meter vom Grundstück entfernt, befindet sich die Bahnhofstation Mengede. Mit der Bahn erreicht man das Zentrum von Dortmund in 15 Minuten, Gelsenkirchen in 21 Minuten und Essen in 30 Minuten.

Der Volksgarten Mengede liegt 1,6 km entfernt und ist eine attraktive Grünanlage und ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Der Bauernmarkt, Feste des Sportvereins und auch die Ferienspiele sind feste alljährliche Programmpunkte im Volksgarten Mengede. Die Gastronomie mit einem schattigen Biergarten lädt zum Verweilen ein. Im Stadion mit Laufbahn und Sprunggruben finden neben Fußballspielen viele Vereins- und Schulwettkämpfe statt.

Das Projekt

Auf dem Grundstück Heimbrügge in 44359 Dortmund soll ein Wohn- und Geschäftshaus, bestehend aus zwei Demenz Wohngemeinschaften, einem Boardinghouse, neun Pflegewohnungen, einer Tagespflege, und zwei weiteren Gewerbeeinheiten errichtet werden. Der Ankauf des Grundstücks im Stadtzentrum von Mengede wurde bereits beurkundet.

Aktuell befindet sich auf dem Grundstück ein Einfamilienhaus und ein Garagenkomplex, welches im Zuge der Baumaßname abgerissen werden soll.

Realisiert wird das Projekt mittels zweier Baukörper mit einer vermietbaren Gesamtmietfläche von 3.392 m². In dem linken Baukörper sollen neun Pflegewohnungen und zwei Wohngemeinschaften für demenzerkrankte Menschen, mit jeweils zwölf Zimmern, untergebracht werden. Die Zimmer in den Wohngemeinschaften richten die sich die Bewohner individuell mit ihren eigenen Möbeln und Dingen Ihres Lebens ein. Organisiert werden die Wohngemeinschaften von einem erfahrenen Generalmieter, der bereits seit 2002 Demenz-Wohngemeinschaften betreut. Die Wohnform der Wohngemeinschaft macht es möglich, dass der Pflegedienst bis zu 12 Menschen pro Wohngemeinschaft an einer Stelle betreuen und daher auch die sonst anfallende Fahrtzeit zu den Patienten für die Betreuung der Menschen nutzen kann. Dadurch können die Menschen in den einzelnen Wohngemeinschaften viel intensiver betreut werden.

Ergänzt werden die Wohnräume um 2 Gewerbeeinheiten, die sich auf einer Mietfläche von 211,49 m² erstrecken.

Im rechten Baukörper entsteht ein Boardinghouse mit insgesamt 33 Serviced-Apartments, die jeweils ca. 30m² groß sind. Im Erdgeschoss findet die Tagespflege auf einer Mietfläche von 344,28 m² ihren Platz.

Durch die zentrale Lage an der Fußgängerzone sind zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und die S-Bahn-Station fußläufig erreichbar.

In Vorabstimmung mit der Gemeinde wurde der Bauvorbescheid bereits eingereicht. Mit der Erteilung der Baugenehmigung wird im September 2019 gerechnet. Die Übergabe an den Mieter soll ein Jahr später erfolgen.

Das Objekt ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt zu 93,5 % vermietet.

Grundrisse